New York, New York! Die Welthauptstadt hat mich immer extrem angezogen. Da Chicago im Midwest liegt und New York an der East Coast, kommt man nicht mal so eben nach New York. Nach fruehem Buchen der Fluege konnte ich endlich ganze 11 Tage nach New York!
Das Empire State Building, die Brooklyn Bridge, Freiheitsstatue und Manhattan vom Flugzeug aus zu sehen ist einfach beeindruckend. New York City ist wie erwartet. Pulsierend, laut, hektisch, dreckig, riesig, chaotisch, vielseitig, beeindruckend schoen und potthaesslich, energiegeladen. Einfach ziemlich atemberaubend.
Von den 5 Boroughs gibt es eigentlich nur in Manhattan etwas fuer den Touri zu sehen. Da ich die Stadt aber als Ganzes erleben wollte, stoerte mich die von Manhattan weit entfernte Unterkunft in der Neighborhood Bensonhurst im Sueden Brooklyns nicht. Auch wenn das zum Central Park ganze 90 Minuten mit der selben Subway Linie dauert. Und dann hat man immer noch nicht die ganze Linie abgefahren. Das Subway-System einfach nur riesig…
Manhattan ist einfach der verrueckteste Ort dieser Erde. Eine kleine Insel, voll mit Wolkenkratzern auf der es unendlich viel zu tun gibt. Der Times Square, einer der zentralen Plaezte, bei Daemmerung war mein erstes Ziel nach der Ankunft. Eigentlich hat dieses Lichter- und Reklamemeer nicht mal etwas bestimmtes zu bieten, trotzdem versammelt sich dort alles , es passieren seltsame Dinge und man erlebt das volle Programm Amerika. Bei Dunkel ist es durch die ganzen Lichter so hell, dass es einem wie am Tag vorkommt.

New York ist das wohl multikulturellste, was ich je gesehen habe. Akzente und verschiedene Namen aus der ganzen Welt kommen aus jeder Ecke. Das total verdreckte, riesige und immer noch wachsende Chinatown in Manhattan ist nochmal eine eigene Welt und verschluckt Little Italy, was nicht mehr viel zu bieten hat. Wer sich in Deutschland ueber Parallelgesellschaften redet, soll sich das erst mal ansehen. Deutsch hoert man in New York staendig und ueberall. Ob im 86. Stock des Empire State Buildings oder auf der Staten Island Ferry, ueberall meckernde deutsche Touristen. In der U-Bahn in Brooklyn war ich in der Minderheit unter Chinesen und orthodoxen Juden, die einem staendig begegnen und auch zum Stadtbild gehoeren. Wen das unfassbar riesige U-Bahn Netz nervt, brauch auf ein gelbes NYC TAXI in Manhattan nicht lange warten. Im den lauten Grossstadtmoloch kann man meinuger nach guenstiger als Chicago essen. Von Muslimen betriebene „Halal“ Food Cars gibt es an vielen Plaetzen. Food Cars, an denen man guenstig ganz gutes Essen bekommt, sind in Chicago leider verboten und ausser in einigen mexikanischen Neighborhoods nicht zu finden. Haengt man im sehr schoenen Central Park rum, umgeben einen die Wolkenkratzer der Stadt. An vielen Plaetzen wie am Union Square oder Washington Square spielt sich das Leben draussen ab, wie an einigen Plaetzen in Berlin (Admiralbruecke, der Kreuzberg usw.) Allein der Aufbau der Stadt aus ein paar Inseln, die durch die Bruecken und Schiffe verbunden sind, ist ziemlich beeindruckend.
Brooklyn ist auch ziemlich cool und eigentlich nochmal wie eine eigene Stadt mit ziemlich segretieren Stadtteilen. In Coney Island, Halbinsel am Atlantik im Sueden Brooklyns, hat es den Anschein, dort trifft alles aufeinander.
Manhattan’s Fifth Avenue ist ein bisschen vergleichbar mit dem Kudamm oder der Michigan Avenue und eine der Adern Manhattans. Nach dem ueblichen Sightseeing was man sich in New York ansehen kann (siehe Fotos), habe ich versucht ein bisschen ein Gefuehl fuer die Stadt und Menschen zubekommen, insofern das moeglich ist in der kurzen Zeit. Die Metrople des Kapitalismus ist zugleich auch Stadt der Kreativen. Wenn man in New York unterwegs ist, weiss man bei der Energie dieser Stadt einfach defintiv, dass man in einer Weltmetropole ist!
New York ist vielleicht die beste Stadt der Welt – nach Berlin.
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B(e)[i]tter History/Future
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